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Artikel zum Thema: Mitteilungen
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Ein kleines Dorf für eine große Sache

Die Energiedorf Bergheim eG erhält den Umwelt- und Innovationspreis der OVAG
 Der 1. November ist in Hessen kein Feiertag wie in anderen Bundesländern, aber in Ortenberg-Bergheim wurde er in diesem Jahr zu einem. Die Energiedorf Bergheim eG erhielt den mit 5 000 Euro dotierten Umwelt- und Innovationspreis, den die OVAG im vierten Jahr vergab. Rolf Gnadl, Vorstand der OVAG, begrüßte die Gäste im Dorfgemeinschaftshaus in Bergheim und betonte, der Preis werde an Einzelpersonen oder Institutionen verliehen, die sich besonders für den Umweltschutz einsetzen, zukunftsorientiert handeln und das Miteinander fördern. All dies sei in Bergheim exemplarisch geschehen. Das Projekt sei gemeinsam angepackt und bewerkstelligt worden und viele Bergheimer trügen den Nutzen davon.
Nach der ersten Idee 2008 kam es 2009 zur Gründung der Energiedorf Bergheim eG, in der die Mitglieder über die Planung, das Aufstellen des Finanzplanes, das Beantragen von Zuschüssen und das Verlegen der Leitungen beratschlagt hatten. 2010 begann im Zuge der Sanierungsarbeiten in Bergheim das Verlegen der Leitungen zu den einzelnen Haushalten und der Bau des Heizkraftwerkes, welches im September 2011 in Betrieb ging. Heute sind bereits 110 Haushalte an das Nahwärmenetz angeschlossen und die Tendenz ist steigend.
Die Laudatio hielt Alfred Leiß, Jurymitglied und Vorsitzender des Naturschutzbeirates des Wetteraukreises. Er begann seine Rede mit der Frage: „Wenn sich die Einwohner eines Dorfes darum kümmern, dass sie den Winter in ihren Häusern nicht frieren müssen, was ist daran auszeichnungswürdig? Eigentlich nichts. Es sei denn, die Wärme im Haus wurde so organisiert, wie es hier in Bergheim passiert ist.“ Die Nahwärmeversorgung wird durch ein Holzhackschnitzelwerk realisiert. In der Leitkultur des Umsetzungsprozesses heißt es, dass sich alle Beteiligten verpflichten, das Projekt zum Wohl aller voranzubringen und keine Einzel- und Privatinteressen zu verfolgen. Das Projekt „Energiedorf Bergheim“ beweise, dass auch auf kleiner Ebene ökologisch nachhaltige und sozial vorbildliche Lösungen in eigener Initiative gefunden werden können.
Für die Jury der OVAG waren das zwei wichtige Gründe, die Energiedorf Bergheim eG mit dem diesjährigen Umweltpreis auszuzeichnen. Nach einem musikalischen Intermezzo von Diana Mangold beglückwünschte Leiß die Mitglieder mit den Worten: „ Aus dem dollen Dorf ist mittlerweile ein tolles Dorf geworden – vorbildlich, beispielgebend, zukunftsorientiert, nachhaltig, bewundernd, wertgeschätzt.“
Text und Bild aus "Unser Oberhessen - Das Kundenmagazin der OVAG-Gruppe" 04-2012
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Sturm im Silo
Die ovag Energie AG errichtet in Ortenberg eine Holzfeuerungsanlage mit Einblastechnik
 Die Vorteile einer Nahwärmeanlage liegen auf der Hand: eine Holzfeuerungsanlage, die gleich mehrere Gebäude mit Wärme versorgt. Gut für die Umwelt, gut fürs Portemonnaie jener, die letztlich von diesem Service profitieren. Nach Karben, Grebenhain, Herbstein, Friedberg, Bad Nauheim, Lauterbach und Mücke hat die ovag Energie AG jetzt bereits ihre achte Holzfeuerungsanlage eingeweiht; im Bürgerhaus von Ortenberg, wo auch die Heizzentrale untergebracht ist, liegt gewissermaßen das „Herz“ der gesamten Anlage.
Über eine 270 Meter lange Trasse liefert die rund 373.000 Euro teure Anlage, die innerhalb von 14 Monaten errichtet wurde, Wärme ins Bürgerhaus und in den Kindergarten. Außerdem sind die Stadtverwaltung, das alte Feuerwehrgerätehaus und das Haus Meuer angeschlossen. Damit die Wärme bei Bedarf zuverlässig zur Verfügung steht, ist in der Heizzentrale eine Holzfeuerungsanlage mit 130 kW und ein Spitzenlast-/Redundanzkessel (Öl) mit 230 kW eingebaut. Die Holzfeuerungsanlage übernimmt bis zu 90 Prozent der gesamten Wärmeerzeugung von zirka 430.000 kWh pro Jahr. Nicht zu unterschätzen: Dies bedeutet eine Reduzierung von rund 115 Tonnen des umweltschädlichen CO2 gegenüber einer konventionellen Heizungsanlage. Auf eine Besonderheit verweist Projektleiter Johannes Seiler von der ovag Energie AG: „Wie üblich war das Holzsilo im Außenbereich geplant. Allerdings mussten wir wegen des Untergrunds, der dafür nicht geeignet ist, das Silo in einen Keller verlagern, den wir dafür eigens erweitert haben“, erläutert er eine besondere Anforderung an sein Team. „Deswegen erfolgt die Befüllung des 80 Quadratmeter großen unterirdischen Silos über die sogenannte Einblastechnik.“ Das bedeutet, die Holzschnitzel werden nicht wie gewohnt einfach in das Silo geschüttet, sondern mittels einer besonderen Technik hineingeblasen. Während der Heizperiode ist dies etwa zweimal im Monat notwendig.
Die Aufgaben der ovag Energie AG? Die Errichtung von Holzfeuerung mit Holzschnitzelsilo, Nahwärmeleitungen sowie Unterstationen in den Gebäuden der städtischen Einrichtungen, die Beschickung, Entaschung, Kessel- und Abgasreinigung, Druckerhaltung, Wasseraufbereitung, Netzpumpen und Regelung. Eine „runde“ Sache zum Nutzen vieler Menschen, effizient, im kommunalen Verbund und aus einer Hand.
Text und Bild aus "Unser Oberhessen - Das Kundenmagazin der OVAG-Gruppe" 04-2012
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Wintertipps für die Biotonne

AWB gibt Hinweise, wie die Biotonne gut durch den Winter kommt und der Inhalt nicht festfriert
Nun ist wieder die Zeit, in der frostige Temperaturen uns das Leben erschweren: Autos müssen freigekratzt und Bürgersteige gestreut werden, Pfützen werden zu Rutschpartien.
Damit nicht noch Probleme mit festgefrorenem Inhalt der Biotonnen auftreten, gibt der Abfallwirtschaftsbetrieb des Wetteraukreises (AWB) Tipps, wie man dies verhindern kann.
Mitarbeiter der Müllabfuhr versuchen mit mehrmaligen Schütten den Inhalt der Tonnen komplett zu entleeren. Trotzdem kommt es immer wieder vor, dass halbvolle Behälter zurückbleiben müssen.
„Wenn Sie unsere Tipps beherzigen, helfen Sie auch den Müllwerkern, die ihren Job das ganze Jahr über bei Wind und Wetter erledigen“, plädiert Birgit Simon, Abfallberaterin beim AWB.
Tipps für die Biotonne
- Biotonne nicht schon am Abend vor der Leerung an die Straße stellen. Die Gefahr des Festfrierens über Nacht ist besonders groß. Tonne erst am Abholtag bereitstellen.
- Geschützen Standort für die Tonne wählen, z.B. Garage, Keller, Hauswand.
- Möglichst wenig Flüssigkeit in die Biotonne geben. Je geringer der Wassergehalt des Bioabfalls, umso geringer die Gefahr des Anfrierens.
- Feuchte Speiseabfälle möglichst schon in der Küche abtropfen lassen und nur in Zeitungspapier eingewickelt oder in Papiertüten in die Tonne geben.
- Nach der Leerung eine Lage geknülltes Zeitungspapier in die Biotonne legen. Festfrieren des Biogutes am Tonnengrund wird dadurch verhindert.
- Wenn der Inhalt der Biotonne am Tag der Entleerung trotzdem festsitzt, sollte man versuchen, ihn mit einem langen Stab oder einem Spaten etwas aufzulockern.
Der Abfallwirtschaftsbetrieb bittet, keine Plastiktüten oder kompostierbaren Tüten, sogenannte Stärketüten, zum Sammeln des Bioabfalls zu verwenden. Diese können bei der Sortierung nicht von herkömmlichen Plastiktüten unterschieden werden und müssen als Störstoff vollautomatisch aussortiert werden. Papiertüten und Zeitungspapier stellen dagegen kein Problem dar und sind schnell biologisch abbaubar. Weitere Fragen zur richtigen Befüllung der Biotonne beantworten die Mitarbeiter des Abfallwirtschaftsbetriebes gern am Infotelefon unter 0 60 31 / 90 66 -11.
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BOY'S DAY am 25.04.2013
Neue Wege für Jungs
Die Kindertagesstätten der Stadt Ortenberg bieten am Boy's Day die Gelegenheit, das Berufsbild des Erziehers kennen zu lernen.
Am 25.04.2013 ist wieder Boy's Day. Seit einigen Jahren können Jungen an diesem Tag unter dem Titel „Neue Wege für Jungs“ in bestimmte Betriebe hineinschauen. Ziel der Aktion ist es, Jungen soziale Berufe vorzustellen, um deren Berufswahlspektrum in dieser Hinsicht zu erweitern. Am Boy's Day werden die Jungs auf Antrag vom Schulbesuch freigestellt.
In den Kita's der Stadt Ortenberg (Kita Puzzle Bleichenbach, Kita Purzelbaum Gelnhaar, Kita Regenbogenland Lißberg, Kita Kinderplanet Ortenberg, Kita Toga Ortenberg) stehen jeweils 2 Plätze für interessierte Jungs zu Verfügung.
Die Anmeldung für den Boy's Day erfolgt bitte bei der zuständigen Sachbearbeiterin, Frau Ute Passing, Tel. 06046-800016 (vormittags).
Informationen über den Boy's Day erhält man auch im Internet unter www.boys-day.de.
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Standortwechsel der Glascontainer ab dem 13. November 2012
hier: Umstellung von „Neuer Weg, am alten Feuerwehrgerätehaus Ortenberg“ an den ursprünglichen Stellplatz „Marktplatz Ortenberg, gegenüber des Eingangsbereichs Bürgerhaus Ortenberg“.
Aus Gründen der Sicherheit für die Nutzer, Fußgänger und Fahrzeuge wird der Standort der Glascontainer ab dem 13. November 2012 vom Alten Feuerwehrgerätehaus Ortenberg zum Marktplatz Ortenberg, gegenüber des Eingangsbereiches Bürgerhaus Ortenberg umgestellt.
Wir bitten die Bevölkerung um Kenntnisnahme und Beachtung.
Desweiteren bitten wir um Einhaltung der Einwurfzeiten.
Ortenberg, den 14. November 2012
Der Magistrat der Stadt Ortenberg
Pfeiffer-Pantring, Bürgermeisterin
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636 Artikel (128 Seiten, 5 Artikel pro Seite)
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