Ortenbergs Künstler und Kunsthandwerk

Angefangen hat es mit dem Auftauchen des Schweizer Schauspielers Hans Schwab  Mitte der 80er. Schwab trat mit einer Theatergruppe in Ortenberg auf, blieb dort hängen und eröffnete 1987 in der ehemaligen Backstube den „Fresche Keller“. Seitdem er die Kleinkunstbühne an Dorothée Arden und Michael Glebocki übergab, tritt Schwab in unterschiedlichen Rollen auf, organisiert das jährliche internationale Straßentheaterspektakel „Altstadt Pur“  und gibt ab und an nächtens den Laternenführer. Denn durch die historische Kulisse Ortenbergs geleiten 48 Laternen mit 91 Motiven als Scherenschnitt, wobei es zu jedem eine Geschichte zu erzählen gibt.

Große Verdienste erworben haben sich der Jazzclub  mit heißen Konzerten und der Kulturkreis Altes Rathaus Ortenberg mit seinem rührigen Schaffen. Vielleicht ist dieses Klima dafür verantwortlich, dass sich hier eine erstaunliche Zahl von Künstlern niedergelassen hat. So der Jazzer Dirk Raufeisen, die Schauspielerin Lilli Schwethelm  (Theater Mimikri), der Maler Rainer Maria Weber und die Bildhauerin  Jagna Weber auf Hofgut Luisenlust, Goldschmiedin Doris Gassmann , die Keramikerinnen Isabella Hiepler-Metzund Wiebke Hammerich, Gestaltungskünstler Christian Appel, Gitarrist Georg Crostewitz, Metallkünstlerin Ulrike Obenauer und auch der bereits verstorbene Autor Karlhans Frank hat einen Großteil seines Lebens im Ortsteil Gelnhaar verbracht.

Publiziert am: Dienstag, 28. Juni 2005 (10740 mal gelesen)
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