Seit vielen Jahren organisiert und finanziert die Jagdgenossenschaft Bergheim den Blumenschmuck am Bachgeländer entlang der Bleiche. In diesem Jahr mussten sämtliche Halterungen für 18 Blumenkästen erneuert werden. Deren Herstellung und Montage war ein Auftrag, den der Bergheimer Handwerksbetrieb Kurt Schneider ausführte. Für diese Maßnahme sowie für Blumenerde, Blumen und Pflanzung gaben die Jagdgenossen 750 Euro aus. Nun übergaben sie den Blumenschmuck einschließlich der Halterungen und Blumenkästen in die Obhut des Ortsbeirates und verbanden dies mit einem herzlichen Dank an die Bergheimer Frauen und Männer, die seit Jahren die Blumen pflegen.

Die Verschönerung des Ortsbildes ist jedoch nicht die einzige Maßnahme, die die Jagdgenossenschaft Bergheim finanziell unterstützt. So gaben die Jagdgenossen in jüngerer Vergangenheit den Impuls für die Erneuerung der Friedhofswege und die Schaffung eines barrierefreien Zugangs und ließen sich diese Verbesserung zum Wohle der Bürger 5000 Euro kosten.

Der Seniorenclub Bergheim erhält jedes Jahr eine kleine finanzielle Zuwendung. Beim Ankauf einer neuen Spülmaschine im Bürgerhaus Bergheim leistete die Jagdgenossenschaft vor Jahren ebenfalls ihren Beitrag. Weiterhin wurden verschiedene Maschinen und Geräte angeschafft, die alle Bergheimer Jagdgenossen kostenlos nutzen können. Jagdgenossen sind übrigens alle Personen, welche ein bejagbares Grundstück in der Gemarkung Bergheim haben.

In den nächsten Jahren, so betonten der Vorsitzende Otto Emrich und sein Stellvertreter Waldemar Koch, werde der Schwerpunkt der finanziellen Aufgaben der Jagdgenossenschaft bei der Unterhaltung der Feldwege und dem Heckenschneiden liegen. „Trotzdem werden wir für die Wünsche und Anregungen des Ortsbeirates stets ein offenes Ohr haben“, versprachen sie.