Artikel zur Kategorie: Vereine


Klassensieg mit Golddiplom

Der Liederkranz 1898 feierte den größten Erfolg seiner Vereinsgeschichte. Beim Chor- und Volksliederwettbewerb des MC Frohsinn 1866 Bad Soden erreicht der Liederkranz den Klassensieg mit einem Diplom in Gold und den Sonderpreis für das beste Volkslied in der Männerchorklasse M4 Kategorie Volkslied.

60 Chöre mit ca. 2000 Sängern in 19 Kategorien hatten sich für den Chor- und Volksliederwettbewerb, anlässlich des 150 jährigen Bestehens des MC Frohsinns, in Bad Soden Salmünster angemeldet. 6 Juroren, verteilt auf 2 Veranstaltungssäle im Spessartforum, mussten ihre Punkte vergeben. Organisatorisch hatte alles gepasst. Kompliment an den Veranstalter. Der Liederkranz hatte sich für den Volksliederwettbewerb in der Klasse M4V, für Männerchöre bis 30 Sänger, angemeldet. Für diese Klasse meldeten sich insgesamt 9 Chöre, die in zwei Gruppen verteilt wurden. Usenborn sang zusammen mit MGV 1888 Eiterbach, dem Liederkranz Bad König und der Einigkeit Marborn in der 1. Gruppe M4V_1. Der Liederkranz Luckenbach, Eintracht Altenkirchen, der Frohsinn Diedenbergen, der Liederkranz Niederzeuzheim und die Concordia Hainchen sangen in der 2. Gruppe M4V_2. Nach einem kurzen Ansingen mit Chorleiter Joachim Lotz, eröffnete der Liederkranz um 12:40 Uhr die Kategorie der Männerchöre M4V in der 1. Gruppe im historischen Konzertsaal des Spessartforums.

Mit dem 1. Lied „Sommermorgen“ von Moritz Hauptmann begannen die Usenborner ihre Vorträge. Als zweites Lied folgte „Muß i denn“ von Rudi Kühn. Als Abschluss „Wade in the Water“ von Kirby Shaw. Das Publikum honorierte alle 3 Lieder mit Applaus. Die Usenborner Sänger hatten den Eindruck, dass sie heute einen besonders guten Tag erwischt hatten und Chorleiter Joachim Lotz signalisierte seine Zufriedenheit schon während der Vorträge. Die Entscheidung über die Bewertung lag nun bei den Juroren Linda Horowitz, Stefan Class und Rahela Duric.

Die Bewertungskriterien für die Gesungenen Lieder: Für jedes gesungene Lied konnten 100 Punkte als Höchstpunktzahl erreicht werden. Der Mittelwert der Punkte für die 3 gesungenen Lieder kam dann in die Bewertung. Ein Diplom in GOLD gab es bei einem Mittelwert von 90 bis 100 Punkten. Ein Diplom in SILBER gab es bei 80 bis 89 Punkte. Ein Diplom in BRONZE von 70 bis 79 Punkten und ein Diplom bei unter 70 Punkten.

Nun war erst einmal warten im Festzelt bei kühlen Getränken angesagt. Die Punktebekanntgabe für die Chöre, die bis 13:00 Uhr gesungen hatten begann um 14.30 Uhr.
Die Punkte wurden in der Reihenfolge der Platzierung in der Gruppe verlesen. Der Liederkranz bekam für seine vorgetragenen 3 Volkslieder für Volkslied A 96,67 Punkte, für Volkslied B 93,67 Punkte und für Volkslied C 97,00 Punkte. Das ergab einen Mittelwert von 95,78 Punkten.
Dies bedeutete für den Liederkranz den Gewinn seines ersten Golddiploms. Da sonst kein Konkurrent in der Gruppe M4V_1 eine höhere Punktzahl hatte bedeutete das gleichzeitig den 1. Platz und den Klassensieg in dieser Gruppe. Den 2. Platz belegte Marborn, den 3. Platz Eiterbach und den 4. Platz Bad König. Die 2. Gruppe gewann der Liederkranz Niederzeuzheim mit einem Mittelwert von 93,89 Punkten. Da in der Gruppe M4V_2  kein Chor einen höheren Mittelwert hatte und Usenborn auch die höchste Wertung auf das Volkslied A bekam, wurde auch noch der Sonderpreis, ein Notenschlüssel aus Glas, für das beste Volkslied der Gesamten Klasse M4V gewonnen. Mit dem Mittelwert von 95,78 Punkten für die 3 gesungen Liedvorträge erreichte der Chor außerdem den 2. Höchsten Mittelwert von allen 60 angetretenen Chören an diesem Samstag.
Dirigent Joachim Lotz erhielt außerdem den Dirigentenpreis für das beste Dirigat in dieser Klasse.
Eine hervorragende Leistung, die die Sänger so nicht erwartet hatten und so schnell nicht vergessen werden. Der Liederkranz bedankt sich hiermit bei seinen Sängern und vor allem bei seinem Chorleiter Joachim Lotz. Ohne Ihn wäre das wohl nicht möglich gewesen. Mit diesem Erfolg  fuhren die Sänger mit dem Bus in Feierlaune nach Hause, um in Usenborn im Gasthaus „Zum Brunnenbach“, diesen denkwürdigen Tag ausklingen zu lassen.

 

Westerncamp vom 1. bis 3. Juli "Auf dem Frankenschlag" bei Gelnhaar

Der MGV 1882 Gelnhaar veranstaltet vom 1. bis 3. Juli bereits das 7. Westerncamp auf der idyllischen Anhöhe "Auf dem Frankenschlag" zwischen Gelnhaar und Bindsachsen. Am Freitagabend beginnt die Veranstaltung mit einem gemütlichen Beisammensein mit Livemusik von Big-T & Friends beim Lagerfeuer, umrahmt von den aufgebauten Indianertipis und Trapperzelten. Am Samstagabend ab 19.30 Uhr werden die beiden Top-Country-Bands "Cool Country" und "Copperhead Jack & Co." den Line-Dancern und allen anwesenden Besuchern von Nah und Fern mächtig einheizen. Der Sonntag als Familientag beginnt um 11 Uhr mit dem Country-Frühschoppen und als Familientag. Die jungen Besucher werden bei Ponyreiten, Kinderschminken u.v.m. sehr viel Spaß haben. Verkaufsstände mit Country- & Westernartikeln bieten ihre Waren an. Ab 12 Uhr spielt der Top-Countrysänger Steven Taylor, der mit seiner unverwechselbaren Stimme zum Zuhören und zum Line-Dance einlädt. In den kurzen Pausen von Steven Taylor werden weitere Attraktionen auf dem Veranstaltungsgelände dargeboten. Es werden am Samstag und Sonntag wieder zahlreiche Besucher in Oldstyle-Kleidung und Westernoutfit erwartet. Der Eintritt beträgt am Samstagabend sechs Euro und am Sonntag drei Euro, Gäste im originellen Westernoutfit/Oldstyle haben am Sonntag freien Eintritt. An allen Tagen ist für Speisen und Getränke ausreichend gesorgt. Am Samstag ab 12 Uhr wird Eintopf angeboten. Am Sonntag wird ab 8 Uhr Frühstück und ab 11.30 Uhr Mittagessen angeboten. Besucher und Gäste sind zu jeder Zeit herzlich willkommen. Park- und Zeltmöglichkeiten sind genügend vorhanden. Auf schönes Wetter und viele Besucher freut sich der Veranstalter.

 

Tennisclub Rotlipp: Gelungener "Tag der offenen Tür" bei bestem Wetter

Auch in diesem Jahr nahm der TC Rotlipp wieder an der Aktion des Hessischen Tennisver­bandes teil, die unter dem Motto "Deutschland spielt Tennis und Hessens Vereine machen mit" schon Tradition hat. Der "Tennis-Schnuppertag" begann um 13 Uhr und kurz darauf kamen auch schon die ersten Besucher, die vom Vorstand und dem Trainer des TC Rotlipp herzlich empfangen wurden.

Um die "Kleinsten" kümmerte sich zunächst Jugendwartin Martina Nagel, die die Kinder spielerisch mit den gelben Bällen vertraut machte. Im Anschluss probierten sie ihr Erlerntes mit Tennistrainer David Tomas, der auch freitags und samstags die Jugend des TC Rot­lipp trainiert. Alle waren mit Feuereifer dabei und wollen weiterhin zum Schnuppertraining kommen.

Die Erwachsenen, ob sie schon einmal Tennis gespielt hatten oder totale Neulinge waren, wurden unter die Fittiche des Trainers oder der erfahrenen und langjährigen Medenspielerinnen und -spieler genommen. Auch hier ist das Interesse groß, "am Ball zu bleiben". Denn das Angebot des TC Rotlipp geht weiter. Ab dem 20. Mai kann "geschnuppert" werden. Jugendliche können nachmittags zum Jugendtraining kommen, und für Erwachsene gibt es wie im letzten Jahr die Möglichkeit, freitags abends um 20 Uhr am Schnupper­tennis in der Gruppe für nur fünf Euro pro Stunde mit kostenlosem Schlägerverleih unter Anlei­tung des Tennistrainers zu trainieren. Das Schnuppertennis findet jeden Freitag bis Mitte Juli statt.

Wer dabeibleiben möchte, der kann im Rahmen der Werbewochen eine Familienmitglied­schaft für nur 99 Euro Jahresbeitrag im ersten Mitgliedsjahr (egal, wie viele Familienmitglieder eintreten) erwerben. Auch die Einzelmitgliedschaft ist im Rahmen der Werbeaktion ermäßigt; diese kostet im ersten Mitgliedsjahr 75 Euro Jahresbeitrag. Jugendliche und Kinder zahlen im ersten Jahr der Mitgliedschaft 15 Euro Jahresbeitrag zuzüglich der Kosten für das Jugendtraining.

Die Stimmung war sehr gut, denn erstmals in den letzten Jahren war der Wettergott auf der Seite der Tennisspieler. Wer nicht aufgepasst hatte, holte sich den ersten Sonnenbrand.

Der Vorstand des TC Rotlipp bedankt sich für das Interesse und hofft, die Lust am Tennis­sport geweckt zu haben. Wer am Wochenende keine Zeit hatte, der Einladung zum Tag der offenen Tür zu folgen, ist jederzeit herzlich willkommen, sich auf der Anlage des TC Rotlipp umzusehen. Weitere Informationen gibt’s auch auf der Homepage unter www.tc-rotlipp.de.

 

Andreas Alt ist neuer Apfelweinkönig von Ortenberg

Der Obst- und Gartenbauverein Ortenberg hatte auch in diesem Jahr zur Wahl des Apfelweinkönigs/der Apfelweinkönigin aufgerufen. Die gut besuchte Veranstaltung fand in der Burghalle Lißberg statt. 19 Teilnehmer stellten ihren Apfelwein zur Blind-Verkostung durch die fachkundige Jury bereit. Mit großer Spannung wurde das Ergebnis erwartet. Den ersten Platz belegte Andreas Alt vom „Apfelweinkartell Bergheim“, der damit zum 6. Apfelweinkönig von Ortenberg ausgerufen wurde. Platz zwei errang Petra Müller aus Ortenberg, auf Platz drei kam Manfred Redling aus Lißberg. Unter großem Applaus nahm Andreas Alt den Wanderpokal sowie einen Bembel entgegen. Petra Müller und Manfred Redling erhielten je eine Flasche Ortenberger Schnaps. Bei Handkäs mit Musik, Kaffee und Kuchen klang der Nachmittag in geselliger Runde aus. Der Vorsitzende des Obst- und Gartenbauvereins, Johannes Naumann, dankte allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Der Obst- und Gartenbauverein Ortenberg lädt bereits heute zu den nächsten Veranstaltungen am 18. Juni ein. Von 10 bis 17 Uhr gibt es beim Ortenberger Gärtnermarkt Veredlungen von seltenen Apfelsorten, Bauernhortensien und mehr und danach den direkten Start von „Altstadt pur“.

 

Zauberhaftes Frauenfrühstück in Usenborn

Ganz und gar "zauberhaft" war das Frauenfrühstück des Landfrauenvereins Usenborn, denn statt Kabarett, Comedy oder Musik stand im Unterhaltungsteil diesmal Magie mit "Käptn Ballon" auf dem Programm. Zauberkünstler Klaus Löffert aus Sinntal verblüffte die Zuschauerinnen im vollbesetzten Usenborner Dorfgemeinschaftshaus mit allerlei Tricks, die umso mehr Eindruck hinterließen, weil der Magier zwischendurch immer wieder den unbedarften Clown mimte, dem ein richtiger "Knaller" gar nicht zuzutrauen ist. So kam das Publikum aus dem Lachen und dem Staunen gar nicht mehr heraus. Der kulinarische Part ist beim Frauenfrühstück der Landfrauen ohnehin stets über jeden Zweifel erhaben. Auch diesmal bogen sich die Tische wieder unter herzhaften und süßen Leckereien, liebevoll arrangiertem und köstlichem Fingerfood, Törtchen und Desserts im Glas, von der Vielfalt an Brot, Brötchen, Wurst, Käse, Marmeladen und anderen Brotaufstrichen ganz zu schweigen.

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