Artikel zur Kategorie: Altstadt Kindergarten


Laternenlauf durch die Ortenberger Altstadt

Traditionell trafen sich auch in diesem Jahr die Kinder und Familien des Altstadt-Kindergartens „Toga“, um Sankt Martin zu feiern. Diesmal begann das kleine Fest mit einem Gottesdienst in der Evangelischen Kirche. Dort wurde die Geschichte vom Bischof Martin erzählt, und während man der Geschichte lauschen konnte, sah man auf einer großen Leinwand die passenden Bilder dazu. So lernten Kinder und Erwachsene noch einiges Neue über das Leben des Martin. Anschließend zogen Kinder und Erwachsene mit den bunt leuchtenden Laternen durch die Altstadt. Dieser schöne, gesellige Spaziergang wurde selbstverständlich durch altbekannte und neue Laternenliedern begleitet. Danken möchten alle Teilnehmer den Bewohnern der Altstadt, die viele schöne Lichter vor die Haustür und auf die Fensterbänke gestellt hatten. Dadurch wurde der Umzug noch festlicher. Der Ausklang des Festes fand im Hof des Kindergartens statt. Dort teilten alle Familien ihre mitgebrachten Speisen und Getränke miteinander. Nun wünschen die Erzieherinnen und Kinder des Altstadt-Kindergartens allen Lesern eine schöne Vorweihnachtszeit.

Kindergartenkinder und Eltern sammelten 142 Kilo Müll

Anfang September startete der Altstadt-Kindergarten "Toga" in Ortenberg seinen ersten gemeinsamen Ausflug nach den Sommerferien. Alle Kinder und viele Mütter und Großeltern trafen sich an diesem Tag mit den Erzieherinnen im Kindergarten. Von dort ging es in zwei Gruppen auf einen Spaziergang unter dem Motto "Aktion sauberes Niddertal". Begleitet wurde jede Gruppe von einem Traktor, der den gesammelten Müll transportierte. Während die erste Gruppe sich den Vulkanradweg und die Nidder vornahm, durchsuchte eine zweite Gruppe die Altstadt nach Müll. Zu Beginn bekamen alle Kinder Arbeitshandschuhe. Auch die Erwachsenen waren mit Handschuhen, Säcken und Greifzangen bestens ausgestattet, und daher konnte am Ende das stolze Ergebnis von 142 Kilogramm Müll erzielt werden. Dieses gute, aber gleichzeitig auch erschreckende Ergebnis wurde insbesondere dadurch erreicht, dass einige Erwachsene keine Scheu davor hatten, in den tiefsten Gräben zu wühlen oder mit Anglerhosen bekleidet in der Nidder nach Unrat suchten.

Kopfschüttelnd staunten Erwachsene und Kinder gleichermaßen, was alles in Hecken, Büschen, Straße oder Bach entsorgt wurde: Autoreifen, Glasflaschen, gebündelte Zeitungen, ein Teppich und Zigaretten sind nur einige der vielen Fundsachen. Ein großer Dank gilt den Familien Gambach und Zinn, die mit ihren Traktoren diese Aktion begleitet haben. Nur dadurch konnte so viel Müll transportiert werden.

Gegen Mittag trafen sich dann beide Gruppen wieder auf dem Grillplatz in Ortenberg. Hier wartete auf alle fleißigen Helfer ein leckeres Mittagessen. Mit Kartoffeln und Quark konnten sich alle Akteure stärken und bei schönstem Septemberwetter auf den Picknickdecken ausruhen. Gefreut haben sich die Erzieherinnen der Kindertagesstätte auch über die Spendenbeteiligung einiger Familien. Pro gesammeltem Kilo Müll konnten Familien zuvor einen Beitrag einsetzen. So kam eine kleine Summe zusammen, die zu einem neuen Spielgerät auf dem Außengelände verhelfen soll.

Neue Tassen werden wie Schätze gehütet

Das gemeinsame Frühstück macht den Kindern im Altstadt-Kindergarten Toga seit kurzem besonders viel Spaß. Der Grund dafür ist ganz einfach: In einer Schatzkiste versteckt und einzeln verpackt fanden die Kinder wunderschöne Keramik-Tassen in rot und blau mit verschiedenen Motiven vor. Diese Tassen wurden extra für kleine Kinderhände in einer Töpferei in Lauterbach hergestellt und bei einem gemeinsamen Frühstück mit selbstgebackenem Kuchen und belegten Broten feierlich eingeweiht. Jedes Kind besitzt nun seine eigene Tasse mit Bild. Auf diese kleinen Schätze muss allerdings gut geachtet werden, denn sie sind zerbrechlich und werden nicht sofort ersetzt. Dies wurde mit den Kindern besprochen und Regeln für den Umgang mit den neuen Tassen wurden gemeinsam festgelegt. Sicherlich gibt es in der Anfangszeit dennoch einmal einen kleinen Scherbenhaufen und eventuell auch ein paar Tränen, denn die meisten Kinder behandeln ihre Tasse wie einen kleinen Schatz. Aber ein vorsichtiger und umsichtiger Umgang mit Gegenständen muss eben erlernt werden, und dies kann nur geschehen, wenn Kinder auch die Konsequenzen von Unachtsamkeit erfahren. Da sind die Tassen ein guter Anfang. Denn nur, wer wertschätzend mit den Dingen des Alltags umgehen kann, überträgt diese Erfahrung auch auf den Umgang mit seinen Mitmenschen.

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