Artikel zur Kategorie: Kulturkreis


Kulturkreis präsentiert Lindenberg-Cover Anselm Wild mit leisen Tönen im Advent

Udo-Premiere in Ortenberg

Eine ganz besondere Premiere bietet der Kulturkreis Altes Rathaus Ortenberg am Samstag vorm 2. Advent (9. Dezember) um 20 Uhr: Dann wird erstmals in dieser Zusammensetzung Udo-Lindenberg-Cover-Sänger Anselm Wild in einer Trio-Version die leisen Töne des deutschen Rockstars darbieten. Passend zur Weihnachtszeit.

„Keine Panik“ lautet die musikalische Botschaft, die Wild zusammen mit der bezaubernden Nadine Wopp am Mikro sowie dem wunderbaren Pianisten und Keyborder Markus Giegerich im Ortenberger Alten Rathaus (Einlass 19 Uhr) rüberbringt auf dem Weg durch die Geschichte von Udos krassen Helden in der Weihnachtslandschaft.

Wobei die leisen Lieder und Balladen trotzdem den Lindenberg typischen Sound garantieren. Wie beim Titel vom Sonderzug nach Pankow, der in swingender Fassung genial erklingt. Genial deswegen, weil Anselm Wilds Stimme fast identisch ist mit der des Originals. Kulturkreis-Vorsitzende Dörthe Herrler hat dennoch den kleinen Unterschied ausgemacht: „Anselm Wild vernuschelt sich nicht. Man versteht den Text viel besser.“ Das hat der Ausnahme-Musiker schon in großer Gruppe bei einem Konzert in Stockheim unter Beweis gestellt.

Der Vorverkauf (Sparkasse Oberhessen in Ortenberg, Gasthof Traube in Nidda und Hellersche Buchhandlung in Büdingen) für den adventlichen Auftritt in Ortenberg beginnt ab sofort für 17 Euro pro Ticket. Karten gibt’s außerdem im Internet unter Fritz.Fratz@gmx.net bei Dörthe Herrler.

 

Markt der schönen Dinge in Ortenberg

Kunstgewerbemarkt im Ortenberger Bürgerhaus

Rechtzeitig vor dem Advent verwandelt sich das Bürgerhaus Ortenberg wieder in ein vorweihnachtlich schönes Mekka der Freizeitkunsthandwerker. Bereits zum 11. Mal lädt der Kulturkreis Ortenberg zum traditionellen Kunstgewerbemarkt ein, dieses Jahr am Samstag, den 18.11. und Sonntag, den 19. November 2017, jeweils von 12 Uhr bis 18 Uhr. 

Rund 30 Anbieter aus der Region werden die Ergebnisse ihrer künstlerischen Tätigkeit präsentieren und garantieren dabei eine breite Angebotsvielfalt. Für den Besucher bieten sich vielfältige Möglichkeiten, sich von dem Angebot inspirieren zu lassen, zu stöbern oder die ersten besonderen Geschenke für Weihnachten zu finden.  Zum Verweilen wird den Besuchern Kaffee, selbstgebackener Kuchen und Würstchen angeboten. Der Eintritt ist frei.

Monsieur Göthé - Goethes unbekannter Großvater

Lesung mit Heiner Boehncke im Alten Rathaus Ortenberg

Er ist einer der großen Unbekannten in der Familie Goethe, obgleich ihm ein bedeutender Platz zustehen sollte: Friedrich Georg Göthé, der Großvater des Dichters, der als Handwerksmeister und Gastwirt zu großem Reichtum kam und seinem Enkel dadurch eine behütete Jugend im wohlhabenden Elternhaus ermöglichte. Er war elegant, mehrsprachig, gebildet und reich - eine Art Karl Lagerfeld von Frankfurt. Mit ihm beginnt die Geschichte der Familie Goethe in Frankfurt, doch der berühmte Enkel widmet ihm in „Dichtung und Wahrheit“ nur eine kurze Passage, ohne dabei seinen Namen zu nennen. Goethe selbst stellte stets die Verwandtschaft mütterlicherseits, die „Textor-Seite“ in seinen Lebensbeschreibungen heraus – und die Goetheforschung folgte ihm lange Zeit darin bereitwillig. In dem in diesem Jahr erschienen Buch über Goethes Großvater väterlicherseits wird sich nun der Lebensgeschichte des Schneidermeisters und Gastwirts Goethé genähert. Dabei wird von einem jungen Mann berichtet, der mit Neugier und Bildungshunger aus einem thüringischen Dorf aufbricht um in der Welt sein Glück zu suchen. Das Buch, das in der „Anderen Bibliothek“ erschienen ist, erzählt die Geschichte eines erfolgreichen Mannes, der fleißig, geschäftstüchtig und modern in der Handelsstadt Frankfurt erst als Schneidermeister und dann als Gastwirt Karriere macht und ein stattliches Vermögen zusammenträgt. Mit Weitsicht sorgt er dafür, dass sein Sohn Johann Caspar eine besondere Schulausbildung erhält und als erster aus der Familie Goethe studieren kann. Warum verschweigt Goethe seinen Großvater, der seinem Enkel so viel ermöglichte, wie lebte er und welche Ähnlichkeiten gibt es zwischen ihm und seinem Enkel? Einen sicherlich sehr spannenden Einblick dazu wird es am Samstag, den 11.11.2017 im Alten Rathaus Ortenberg geben. Auf Einladung des Kulturkreises Altes Rathaus Ortenberg e.V. wird Prof. Dr. Heiner Boehncke aus dem von ihm und von Hans Sarkowicz und Joachim Seng verfassten Buch „Monsieur Göthé – Goethes unbekannter Großvater“ lesen. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr, Einlass ist ab 19:00 Uhr. Der Eintritt für diese Veranstaltung ist frei.

Gedenkveranstaltung zum 09. November in Ortenberg

Alljährlich ist der Jahrestag der Pogromnacht in Ortenberg Anlass, den Opfern der schrecklichen Gräueltaten des Naziregimes zu gedenken.

In der Nacht vom 09. auf den 10. November 1938 wurden von den Nationalsozialisten reichsweite Pogrome gegen Juden angezettelt. Etliche Synagogen brannten, jüdische Bürger wurden verhaftet, verfolgt, ermordet oder in den Suizid getrieben, jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert.

Im Gedenken an die Menschen, die damals von den Nationalsozialisten gedemütigt, enteignet, verfolgt und ermordet wurden, findet am 09.November 2017 um 17 Uhr eine Gedenkveranstaltung am Jüdischen Ehrenmal in Ortenberg statt.
Gemeinsam mit der Stadt Ortenberg, der Gesamtschule Konradsdorf, der Kirche und dem Kulturkreis Ortenberg soll der Opfer der Schoah gedacht werden. Die eindrucksvolle Gedenkveranstaltung wird von den Schülerinnen und Schülern der Projektgruppe „Buchenwald“ der Gesamtschule Konradsdorf gestaltet. Das Gedenken am Jahrestag der Pogromnacht und die Erinnerung an die Verbrechen sollen zugleich den friedlichen Umgang mit Menschen anderer Kulturen, anderer Religionen und anderer Gesinnungen anmahnen und stellt eine Bekenntnis gegen Antisemitismus, Rassismus und politische Verfolgung in der Gegenwart dar. Das einstige Versagen der Mitmenschlichkeit muss uns immer wieder daran erinnern, Geflüchteten und Menschen in Not solidarisch zu begegnen und menschenfeindlichem Extremismus das Engagement aller Demokraten entgegen zu setzen.

Buchvorstellung des dritten Heftes Ortenberger kleiner historischer Schriften

Konradsdorf – Curtis, Burg, Kloster und Gutshof

Die Kunsthistorikerin Dr. Waltraud Friedrich, geb. in Trier, leitete die Ausgrabungen in Konradsdorf 1994-1996. Ihre Grabung, die Bestandsaufnahme der vorhandenen Bauten, die bauhistorische Analyse sowie Sichtung des Archivmaterials sind bis heute maßgeblich für die kunsthistorische wie historische Einordnung der herausragenden Klosteranlage von Konradsdorf. Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen ist das Kloster erneut in den Blick der Öffentlichkeit gerückt, und das zu Recht: Konradsdorf ist zweifellos einer der ältesten Kirchenplätze der Wetterau und stellt innerhalb der Klosterforschung in Hessen einen Glücksfall dar. Nun hat Waltraud Friedrich eine Zusammenfassung ihrer Forschungen in lesbarer Form und reich bebildert für ein breites, interessiertes Publikum in der vom Kulturkreis Altes Rathaus Ortenberg herausgegebenen Reihe „Ortenberger kleine historische Schriften“ als Heft 3 vorgelegt. Zu der Buchvorstellung lädt der Kulturkreis Altes Rathaus Ortenberg am Mittwoch, den 08.11.2017 um 18:30 Uhr ins Alte Rathaus Ortenberg ein. Michael Schroeder, der Begleiter der Reihe „Ortenberger kleine historische Schriften“ wird an diesem Abend eine kurze Einführung geben und Frau Dr. Waltraud Friedrich wird im Anschluss daran dem interessierten Publikum einen Überblick über ihre Arbeit ermöglichen. Der Eintritt für diese Veranstaltung ist frei, der Einlass ist ab 18 Uhr.

 


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