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Traditionelles Schlachtfest des Gesangvereins „Liederkranz“ 1898 Usenborn

Der Gesangverein „Liederkranz“ 1898 Usenborn veranstaltet am Sonntag, dem 05. November 2017 wieder sein traditionelles Schlachtfest im DGH Usenborn. Metzger aus den Reihen der aktiven und passiven Mitglieder schlachten hierfür wieder Schweine aus eigener Aufzucht. Das Schlachtfest beginnt um 11.30 Uhr mit Liedvorträgen des Männerchores. Ab 12.00 Uhr werden deftige Schlacht- und Wurstplatten inklusive einem Kümmel zur Verdauung serviert. Alle angebotenen Speisen können auch mitgenommen werden.

Wie in jedem Jahr werden ab 10:30 Uhr verschiedene Sorten frisch geräucherter Wurst, sowie Wurst im Glas zum Verkauf am Verkaufsstand vor dem DGH angeboten. Es werden gerne auch Vorbestellungen unter 0151/46456775 und 06046/2752, sowie per E-Mail an liederkranz@usenborn.de entgegengenommen. Ab 14.30 Uhr wird Kaffee und Kuchen für die Gäste serviert. Auf Ihren Besuch freuen sich die Sänger vom Liederkranz Usenborn.

Achtung!! Unser Chor braucht Verstärkung. Hast Du nicht Lust, mit uns einen Teil Deiner Freizeit zu verbringen? Singen macht Freude, bringt Anerkennung und ist gesund. Es kräftigt die Lunge und regt den Geist an. Studien zeigen, dass aktive Sänger länger geistig fit bleiben. Trau Dich. Komm einfach jeden Dienstag von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr zur Chorprobe ins Dorfgemeinschaftshaus. Wir freuen uns.

Infos über den Liederkranz findest Du auch unter www.Liederkranz.Usenborn.de .

Markt der schönen Dinge in Ortenberg

Kunstgewerbemarkt im Ortenberger Bürgerhaus

Rechtzeitig vor dem Advent verwandelt sich das Bürgerhaus Ortenberg wieder in ein vorweihnachtlich schönes Mekka der Freizeitkunsthandwerker. Bereits zum 11. Mal lädt der Kulturkreis Ortenberg zum traditionellen Kunstgewerbemarkt ein, dieses Jahr am Samstag, den 18.11. und Sonntag, den 19. November 2017, jeweils von 12 Uhr bis 18 Uhr. 

Rund 30 Anbieter aus der Region werden die Ergebnisse ihrer künstlerischen Tätigkeit präsentieren und garantieren dabei eine breite Angebotsvielfalt. Für den Besucher bieten sich vielfältige Möglichkeiten, sich von dem Angebot inspirieren zu lassen, zu stöbern oder die ersten besonderen Geschenke für Weihnachten zu finden.  Zum Verweilen wird den Besuchern Kaffee, selbstgebackener Kuchen und Würstchen angeboten. Der Eintritt ist frei.

Monsieur Göthé - Goethes unbekannter Großvater

Lesung mit Heiner Boehncke im Alten Rathaus Ortenberg

Er ist einer der großen Unbekannten in der Familie Goethe, obgleich ihm ein bedeutender Platz zustehen sollte: Friedrich Georg Göthé, der Großvater des Dichters, der als Handwerksmeister und Gastwirt zu großem Reichtum kam und seinem Enkel dadurch eine behütete Jugend im wohlhabenden Elternhaus ermöglichte. Er war elegant, mehrsprachig, gebildet und reich - eine Art Karl Lagerfeld von Frankfurt. Mit ihm beginnt die Geschichte der Familie Goethe in Frankfurt, doch der berühmte Enkel widmet ihm in „Dichtung und Wahrheit“ nur eine kurze Passage, ohne dabei seinen Namen zu nennen. Goethe selbst stellte stets die Verwandtschaft mütterlicherseits, die „Textor-Seite“ in seinen Lebensbeschreibungen heraus – und die Goetheforschung folgte ihm lange Zeit darin bereitwillig. In dem in diesem Jahr erschienen Buch über Goethes Großvater väterlicherseits wird sich nun der Lebensgeschichte des Schneidermeisters und Gastwirts Goethé genähert. Dabei wird von einem jungen Mann berichtet, der mit Neugier und Bildungshunger aus einem thüringischen Dorf aufbricht um in der Welt sein Glück zu suchen. Das Buch, das in der „Anderen Bibliothek“ erschienen ist, erzählt die Geschichte eines erfolgreichen Mannes, der fleißig, geschäftstüchtig und modern in der Handelsstadt Frankfurt erst als Schneidermeister und dann als Gastwirt Karriere macht und ein stattliches Vermögen zusammenträgt. Mit Weitsicht sorgt er dafür, dass sein Sohn Johann Caspar eine besondere Schulausbildung erhält und als erster aus der Familie Goethe studieren kann. Warum verschweigt Goethe seinen Großvater, der seinem Enkel so viel ermöglichte, wie lebte er und welche Ähnlichkeiten gibt es zwischen ihm und seinem Enkel? Einen sicherlich sehr spannenden Einblick dazu wird es am Samstag, den 11.11.2017 im Alten Rathaus Ortenberg geben. Auf Einladung des Kulturkreises Altes Rathaus Ortenberg e.V. wird Prof. Dr. Heiner Boehncke aus dem von ihm und von Hans Sarkowicz und Joachim Seng verfassten Buch „Monsieur Göthé – Goethes unbekannter Großvater“ lesen. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr, Einlass ist ab 19:00 Uhr. Der Eintritt für diese Veranstaltung ist frei.

Gedenkveranstaltung zum 09. November in Ortenberg

Alljährlich ist der Jahrestag der Pogromnacht in Ortenberg Anlass, den Opfern der schrecklichen Gräueltaten des Naziregimes zu gedenken.

In der Nacht vom 09. auf den 10. November 1938 wurden von den Nationalsozialisten reichsweite Pogrome gegen Juden angezettelt. Etliche Synagogen brannten, jüdische Bürger wurden verhaftet, verfolgt, ermordet oder in den Suizid getrieben, jüdische Geschäfte und Wohnungen geplündert.

Im Gedenken an die Menschen, die damals von den Nationalsozialisten gedemütigt, enteignet, verfolgt und ermordet wurden, findet am 09.November 2017 um 17 Uhr eine Gedenkveranstaltung am Jüdischen Ehrenmal in Ortenberg statt.
Gemeinsam mit der Stadt Ortenberg, der Gesamtschule Konradsdorf, der Kirche und dem Kulturkreis Ortenberg soll der Opfer der Schoah gedacht werden. Die eindrucksvolle Gedenkveranstaltung wird von den Schülerinnen und Schülern der Projektgruppe „Buchenwald“ der Gesamtschule Konradsdorf gestaltet. Das Gedenken am Jahrestag der Pogromnacht und die Erinnerung an die Verbrechen sollen zugleich den friedlichen Umgang mit Menschen anderer Kulturen, anderer Religionen und anderer Gesinnungen anmahnen und stellt eine Bekenntnis gegen Antisemitismus, Rassismus und politische Verfolgung in der Gegenwart dar. Das einstige Versagen der Mitmenschlichkeit muss uns immer wieder daran erinnern, Geflüchteten und Menschen in Not solidarisch zu begegnen und menschenfeindlichem Extremismus das Engagement aller Demokraten entgegen zu setzen.

Buchvorstellung des dritten Heftes Ortenberger kleiner historischer Schriften

Konradsdorf – Curtis, Burg, Kloster und Gutshof

Die Kunsthistorikerin Dr. Waltraud Friedrich, geb. in Trier, leitete die Ausgrabungen in Konradsdorf 1994-1996. Ihre Grabung, die Bestandsaufnahme der vorhandenen Bauten, die bauhistorische Analyse sowie Sichtung des Archivmaterials sind bis heute maßgeblich für die kunsthistorische wie historische Einordnung der herausragenden Klosteranlage von Konradsdorf. Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen ist das Kloster erneut in den Blick der Öffentlichkeit gerückt, und das zu Recht: Konradsdorf ist zweifellos einer der ältesten Kirchenplätze der Wetterau und stellt innerhalb der Klosterforschung in Hessen einen Glücksfall dar. Nun hat Waltraud Friedrich eine Zusammenfassung ihrer Forschungen in lesbarer Form und reich bebildert für ein breites, interessiertes Publikum in der vom Kulturkreis Altes Rathaus Ortenberg herausgegebenen Reihe „Ortenberger kleine historische Schriften“ als Heft 3 vorgelegt. Zu der Buchvorstellung lädt der Kulturkreis Altes Rathaus Ortenberg am Mittwoch, den 08.11.2017 um 18:30 Uhr ins Alte Rathaus Ortenberg ein. Michael Schroeder, der Begleiter der Reihe „Ortenberger kleine historische Schriften“ wird an diesem Abend eine kurze Einführung geben und Frau Dr. Waltraud Friedrich wird im Anschluss daran dem interessierten Publikum einen Überblick über ihre Arbeit ermöglichen. Der Eintritt für diese Veranstaltung ist frei, der Einlass ist ab 18 Uhr.

 


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