Artikel zum Thema: Mitteilungen



Tag der offenen Tür in der Herrenwaldkaserne

Am Samstag, 31.08.2019 findet von 10 bis 17 Uhr ein "Tag der offenen Tür" in der Herrenwaldkaserne in Stadtallendorf statt.

 

 

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Kompostierbare Plastiktüten gehören nicht in die Biotonne

Wetterauer Abfallwirtschaft wirbt in Supermärkten für sauberen Bioabfall

Wetteraukreis. „Im Wetteraukreis gilt: Kompostierbare Plastikbeutel gehören nicht in die Biotonne!“ Mit diesem Slogan und einem Bild klärt der Abfallwirtschaftsbetrieb des Wetteraukreises die Bürgerinnen und Bürger auf, dass diese Beutel nicht in die Biotonne gehören.
Plastiktüten in der Braunen Tonne sind für die Wetterauer Abfallwirtschaft höchst ärgerlich, denn sie müssen im Humus- und Erdenwerk bei Niddatal-Ilbenstadt mit hohem Aufwand wieder aussortiert werden. Die Wetterauer Abfallwirtschaft beteiligt sich deshalb an der bundesweiten Aktion für sauberen Bioabfall. „Unser Ziel ist, den Anteil der Fremdstoffe in der Braunen Tonne – und das sind überwiegend Kunststoffe – noch weiter zu reduzieren“, sagt der Chef der Wetterauer Abfallwirtschaft Dr. Jürgen Roth. Dabei wird auf Aufklärung und Kontrolle gesetzt.
Diese sogenannten kompostierbaren Beutel sind besonders ärgerlich, denn die Werbung suggeriert, dass sie kompostierbar sind. Im Humus- und Erdenwerk können sie aber nicht verarbeitet werden, weil sie nicht schnell genug verrotten: Sie brauchen etwa zehn bis 16 Wochen, um sich zu zersetzen. Im Humus- und Erdenwerk wird der Bioabfall jedoch in sechs Wochen zu Kompost verarbeitet. Eine Zersetzung erfordert Temperaturen von 70 Grad, jedoch herrschen in einer Vergärungsanlage nur 55 Grad. Außerdem entstehen beim zersetzen dieser Tüten weder Nährstoffe noch Bodensubstrat. Für die Mitarbeiter des Humus- und Erdenwerkes sind die kompostierbaren Kunststofftüten zudem optisch kaum von den normalen Plastiktüten zu unterscheiden. Beide werden als Störstoffe mühsam aussortiert.
„Der Bürger ist sich keiner Schuld bewusst. Er gibt seine Küchenabfälle in die Tüte, die er im Supermarkt als ‚kompostierfähig‘ gekauft hat“, beklagt Birgit Simon, die für die Öffentlichkeitsarbeit der Wetterauer Abfallwirtschaft zuständig ist. Mit Hinweisschildern an den Regalen vor den Komposttüten aus Kunststoff will die Wetterauer Abfallwirtschaft die Bürgerinnen und Bürger aufklären.
Neben der Aufklärung setzt die Abfallwirtschaft auch auf Kontrolle. Dass mit der Einsammlung des Bioabfalls beauftragte Entsorgungsunternehmen Remondis prüft den Inhalt der Braunen Tonnen. Sind Fremdstoffe drin, bleibt die Tonne stehen. „Wenn die Biotonne wegen Fremdstoffen mehrfach nicht geleert werden konnte, ziehen die ersten Wetterauer Kommunen die Biotonne ein und ersetzen sie durch eine Restmülltonne, die um einiges teurer ist“, berichtet Simon.
Auf die Kunststoffbeutel für Bioabfall kann gut verzichtet werden. Die zehn Recyclinghöfe im Wetteraukreis bieten Papiertüten für den Bioabfall an, sagt Simon. Einige Kommunen stellen sie ihren Bürgern sogar kostenlos zur Verfügung. „Nachfragen lohnt sich“, sagt Simon. Und sie hat noch einen weiteren Tipp: „Die alte Zeitung tut es auch, um feuchte Küchenabfälle einzuschlagen. Trockene Küchenabfälle können auch lose in die Biotonne geworfen werden. Es muss nicht alles umständlich verpackt werden.“

Mit diesen Hinweisschildern klärt die Wetterauer Abfallwirtschaft in Supermärkten auf.

Fundsachen werden versteigert

Das Fundbüro der Stadt Ortenberg wird künftig im Internet unter www.zoll-auktion.de Fundsachen versteigern, deren gesetzliche Aufbewahrungsfrist abgelaufen ist und bei denen der Finder keinen Anspruch angemeldet hat. Bürgerinnen und Bürger können sich nach einer einfachen Registrierung an den Auktionen beteiligen. Nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches ist das Fundbüro verpflichtet gefundene Gegenstände bis längstens ein halbes Jahr aufzubewahren. Meldet der Finder keinen Anspruch auf die Fundsache an, kann eine Verwertung der Fundsache erfolgen. Diese Verwertung erfolgt zukünftig unter https://www.zoll-auktion.de/auktion/anbieter_auktionsuebersicht.php?anbieter_id=5208&anbietersuche_seite=1 .

Pferdemarkt mit neuem Konzept - Angebote von Direktvermarktern

Der Pferdemarkt gehört zu den traditionsreichsten Teilbereichen des Ortenberger Kalten Marktes. In diesem Jahr soll erstmals ein neues Konzept greifen, mit dem die Stadt die Jahrhunderte alte Veranstaltung in die Zukunft führen möchte. Das wichtigste Novum: Die zum Verkauf stehenden Pferde sollen nicht nur am Montag vor Ort sein, sondern bereits ab Samstag interessierten Käufern vorgestellt werden können. Dazu wird ein Stallzelt aufgebaut, in dem die Tiere während der Markttage stehen. Für eine professionelle Betreuung der Pferde wird ebenso gesorgt wie für eine entsprechende Präsentation durch einen kundigen Reiter. Alleiniger Verkaufstag bleibt jedoch nach wie vor der Montag.

Außerdem soll der Platz an der Nidderbrücke zur Ausstellungs- und Verkaufsfläche regionaler Direktvermarkter werden. Gewünscht ist, dass die Teilnehmer nicht nur ihre Waren anbieten, sondern den Verbrauchern auch Einblick in deren Entstehungsprozess bieten. Beispielsweise sollen Schäfer auch ihre Schafe mitbringen, Direktvermarkter von Eiern ihre Hühner und Imker Ausstellungsobjekte aus dem Bereich der Honigproduktion. Der Stadt ist in diesem Zusammenhang auch der Tierschutzgedanke wichtig. Die Kunden sollen sehen, wie die Tiere gehalten werden, und gleichzeitig neue Möglichkeiten erleben, Produkte aus der Region zu erwerben. Auch den von den Direktvermarktern präsentierten Tieren soll entsprechend Platz im Stallzelt zur Verfügung stehen.

Für die Unterbringung im Stallzelt fällt eine Gebühr an, die sich für Pferde einschließlich Einstreu, Pflege, Beritt, fachlicher Präsentation sowie nächtlichem Sicherheitsdienst im Bereich von 175 Euro für alle Markttage bewegen wird. Informationen erteilt Carolin Seum unter der Telefonnummer 06046/800023. Auch Direktvermarkter (bevorzugt aus dem Ortenberger Stadtgebiet), die am Markt teilnehmen möchten, können sich hier gerne melden.

Pass-Statusabfrage für Personalausweis und Reisepass

Sie haben gerade einen neuen Personalausweis oder Reisepass beantragt und wollen wissen, ob Sie diesen schon abholen können?
Dann nutzen Sie unsere neue Pass-Statusabfrage unter www.ortenberg.net - anschließend auf Politik & Rathaus - Verwaltung - Pass-Statusabfrage. Nur noch die Nummer eingeben und schon sehen Sie den aktuellen Status.

Anhaltend hohe Waldbrandgefahr in weiten Teilen Hessens

Umweltministerium ruft Alarmstufe A aus

Für die nächsten Tage besteht nach aktuellen Prognosedaten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in weiten Teilen Hessens mittlere bis hohe Waldbrandgefahr. Ergiebige Niederschläge sind vorerst nicht in Sicht, die Gefahrensituation bleibt angespannt. Das Hessische Umweltministerium hat daher ab heute die erste von zwei Alarmstufen, Alarmstufe A, für die Forstverwaltung in Hessen ausgelöst.

Mit dem Ausrufen der zweithöchsten Alarmstufe wird u.a. sichergestellt, dass die besonders gefährdeten Waldbereiche verstärkt überwacht werden. Die Forstverwaltung stellt zudem die technische Einsatzbereitschaft sicher und intensiviert den Kontakt zu den örtlichen Brandschutzdienststellen. In besonders gefährdeten Waldgebieten bzw. Waldrandbereichen kann es zur Schließung von Grillstellen kommen. Auch die vorübergehende Sperrung von Waldwegen und Waldflächen ist nicht ausgeschlossen. Für diese Maßnahmen wird die Bevölkerung bereits jetzt um Verständnis gebeten.

Das Ministerium bittet zudem alle Waldbesucherinnen und Waldbesucher um erhöhte Vorsicht und Aufmerksamkeit. Außerhalb der ausgewiesenen Grillstellen darf kein Feuer entfacht werden. Auf den Grillplätzen sollte darauf geachtet werden, dass kein Funkenflug entsteht und dass das Feuer beim Verlassen des Grillplatzes richtig gelöscht wird. Im Wald ist das Rauchen grundsätzlich nicht gestattet. Waldbrandgefahr geht ebenfalls von liegen gelassenen Flaschen und Glasscherben, aber insbesondere auch entlang von Straßen durch achtlos aus dem Fenster geworfenen Zigarettenkippen aus. Alle Waldbesucher werden zudem gebeten, die Zufahrtswege in die Wälder nicht mit Fahrzeugen zu blockieren. Pkws dürfen nur auf den ausgewiesenen Parkplätzen abgestellt werden. Die Fahrzeuge sollten nicht über trockenem Bodenbewuchs stehen.

Wer einen Waldbrand bemerkt, wird gebeten, unverzüglich die Feuerwehr (Notruf 112) zu informieren.

Hintergrund:

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) stellt während der Waldbrandsaison (März bis Oktober) täglich aktualisierte Waldbrandgefahrenprognosen für Deutschland bereit. Die Gefährdungslage für das Auftreten von Waldbränden wird dabei in Deutschland seit 2012 nach dem WBI-Modell berechnet. Dieses Modell gliedert die Waldbrandgefahr in 5 Stufen, wobei Stufe 1 eine sehr geringe, Stufe 5 eine sehr hohe Waldbrandgefahr signalisiert. In die Berechnungen des Gefahrenindex fließen u.a. Daten der Lufttemperatur, relativen Luftfeuchte, Windgeschwindigkeit und Niederschlagsrate ein.
 
Auf Grundlage dieser Prognose sowie weiterer Faktoren, wie z.B. der Bodenfeuchte, dem bisherigen Witterungsverlauf und Brandgeschehen sowie Einschätzung der Großwetterlage wird vom Hessischen Umweltministerium eine der beiden Hessischen Alarmstufen ausgelöst. Die Alarmstufe A ist eine Vorstufe zur Alarmstufe B. Bei Alarmstufe B herrscht fortgesetzt eine sehr hohe Waldbrandgefahr, die u.a. die Möglichkeit zur flächendeckenden Sperrung von Grillplätzen, Waldwegen und Waldflächen beinhaltet.


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