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Verantwortung und Engagement im Stadtwald – Ein Besuch mit nachhaltigem Appell

v.l.: Ausbildungsleiter Sven Stumpf, Auszubildender Darian Ecke, Bürgermeister Markus Bäckel, Auszubildender Lennart Zimmermann, Auszubildende Loreen Bacher (Bild vergrößern)
Bild zur Meldung: v.l.: Ausbildungsleiter Sven Stumpf, Auszubildender Darian Ecke, Bürgermeister Markus Bäckel, Auszubildender Lennart Zimmermann, Auszubildende Loreen Bacher

Im grünen Herzen unserer Gemeinde ging es kürzlich nicht nur um Bäume, sondern um Bildung, Verantwortung und ein klares Signal an alle Waldbesucher: Der Stadtwald ist ein wertvoller Lebensraum – kein Ort für Müll oder Leichtsinn.

 

Bürgermeister Markus Bäckel besuchte gemeinsam mit den Forstwirtauszubildenden Darian Ecke und Lennart Zimmermann sowie der Auszubildenden Loreen Bacher aus Kefenrod den Stadtwald. Begleitet wurde der Besuch von unserer Försterin Frau Anna Röper, zuständig für das Revier Ortenberg, sowie dem Forstwirtschaftsmeister Sven Stumpf, der die Auszubildenden mit viel Fachwissen und Erfahrung über ihre Ausbildungszeit hinweg begleitet.

 

Ausbildung mit Verantwortung Ziel des Besuchs war es, die vielfältigen Ausbildungsinhalte kennenzulernen – und zu würdigen. Die Nachwuchsforstleute zeigten eindrucksvoll, wie viel Engagement hinter der Arbeit im Wald steckt: Von der Pflanzung neuer Kulturen im Frühjahr über intensive Pflegearbeiten im Sommer bis hin zur Holzernte in den kalten Monaten.

 

Einblick in den Arbeitsalltag 

Der Tag beginnt für die Auszubildenden mit einer Besprechung in der Betriebswerkstatt, bevor es mit den passenden Werkzeugen in den Wald geht. Die Mittagspause findet oft in der Hütte oder im Auto statt – rustikal, aber effizient. Dort wird nicht nur geschuftet, sondern auch gelernt: Pflanzen freischneiden, Begleitvegetation entfernen, Wege sichern, Bänke bauen. Schritt für Schritt zeigen die jungen Fachkräfte, was nötig ist, um einen klimastabilen Wald zu erhalten.

 

Für einen gesunden, vielfältigen Wald Besonders eindrucksvoll erklärten die Auszubildenden dem Bürgermeister die sogenannte Läuterung – eine Maßnahme, bei der ältere Bäume mehr Standraum erhalten, um sich gesund weiterzuentwickeln. Angesichts des Schädlingsbefalls vieler Baumarten, vor allem der Fichte, ist diese Pflege unerlässlich. Dabei setzen die Forstwirte auf Artenvielfalt bei Neuanpflanzungen, um Kahlflächen langfristig zu vermeiden.

 

Ein Appell an alle Waldbesucher Der Wald ist keine Müllhalde! Wer Plastik, Flaschen oder Zigarettenstummel im Wald entsorgt, gefährdet nicht nur die Natur, sondern auch Tiere und Menschen. Insbesondere bei trockenem Wetter besteht erhöhte Waldbrandgefahr – achtloses Wegwerfen von glimmenden Zigaretten kann katastrophale Folgen haben.

 

Arbeiten in Waldnähe sind kein Abenteuerpark! Absperrbanner und Hinweise dienen dem Schutz aller. Wer diese ignoriert, bringt sich und andere in ernsthafte Gefahr. Respektieren Sie die Arbeit der Forstwirte und die Regeln im Wald – für Ihre eigene Sicherheit und die Zukunft unseres Naturraums.

 

Wer Müll entsorgen will, hat dafür geeignete Müllzentren – nicht den Waldboden.

 

Mit ihrem engagierten Einsatz zeigen unsere Forstwirtauszubildenden – unterstützt von erfahrenen Fachleuten wie Sven Stumpf – jeden Tag, wie wichtig und vielseitig der Beruf ist. Und wie jeder Einzelne durch verantwortungsvolles Verhalten zum Schutz des Waldes beitragen kann.

 

Der Wald lebt – dank Arbeit, Respekt und Verantwortung. Lassen wir ihn leben.

Weitere Informationen

Kontakt

Stadtverwaltung Ortenberg
Lauterbacher Str. 2
63683 Ortenberg

Tel.: 06046 8000-0
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