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Eine jüdische Zeitreise mit Dany Bober

Dany Bober war einer der ersten Künstler, die vor 40 Jahren beim damals neu gegründeten Kulturkreis Altes Rathaus Ortenberg aufgetreten sind. Im Lauf der Jahre war er immer wieder zu Gast, um das Publikum mit seinen Liedern und Geschichten zu begeistern. Am Samstag, 13. November, wird es wieder soweit sein. Dann lädt der Kulturkreis um 19.30 Uhr im Tat.Ort erneut zu einer jüdischen Zeitreise mit Dany Bober ein.

Jüdische Kultur ist schon aufgrund ihrer unterschiedlichen geographischen und historischen Bezüge eine sehr vielfältige Kultur. Dies gilt auch für die Musik. Mit der Katastrophe des Nationalsozialismus kam die Entwicklung jüdischer Lieder in Europa weitgehend zum Erliegen. Heute denken viele in diesem Zusammenhang sofort an Klezmer-Musik. Dass jüdische Musik viel mehr beinhaltet, zeigt Dany Bober auf vielfältige Weise. Dany Bober ist 1948 in Israel geboren. 1956 remigrierten seine Eltern mit ihm in die Geburtsstadt seines Vaters, Frankfurt am Main. Seit 1976 lebt er in Wiesbaden.

Für seinen Vortrag „Eine Jüdische Zeitreise“ hat Dany Bober die in der Zeit der Weimarer Republik auf deutschen Kleinkunstbühnen beliebte Form des „Features“ gewählt. Hierbei tragen die unterschiedlichsten Stilelemente wie Lieder, Berichte, Mundartgedichte und Humor zu einem kurzweiligen und informativen Abend bei.

Von teilweise eigenen Vertonungen der Psalmen König Davids und Salomos führt sein Programm über das babylonische Exil, die hellenistisch-römische Zeit und das mittelalterliche Spanien zum deutschen Judentum und den jiddischen Volksweisen Osteuropas. Zwischen den Liedern erzählt Dany Bober die Geschichte, die den Rahmen zu seinen Liedern bildet. Anekdoten, Prosa und Gedichte aus dem jüdischen Frankfurt am Main und Berlin des 18. und 19. Jahrhunderts runden das Feature liebevoll-ironisch ab.

Karten für diese Veranstaltung unter 3G-Bedingungen (Zutritt für Geimpfte, Genesene oder tagesaktuell mit Negativ-Nachweis Getestete) gibt es ab sofort im Vorverkauf bei Makilopo in Ortenberg oder unter der Mail-Adresse zum Preis von 18 Euro. An der Abendkasse kosten die Karten 20 Euro.

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Veröffentlichung

Di, 19. Oktober 2021

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